SV sedda Neuheiten: Gut zu wissen, am besten zuerst.
02.09.10
Runde 3 Radio OÖ-Liga/1.Klasse MW
SV Flexopack Sierning gegen SV sedda 04.09.2010 16 Uhr
Union Gunskirchen gegen SV sedda 1b 05.09.2010 16 Uhr
Die Sierninger sind Tabellenführer, Bad Schallerbach um einen Zähler zurück - könnte das Spitzenspiel der Runde werden - mit viel offensiver Power auf beiden Seiten. Die Schallerbacher haben zudem im Landescup gegen Altheim zugeschlagen und Haderer trifft wieder aus allen Lagen. Sierning holte sich bei Vorwärts zumindest vom Ergebnis her Motivation, aber das Gelbe vom Ei war die Leistung der selbstkritischen Sierninger auch wieder nicht. Daher will man es gegen Bad Schallerbach daheim wissen. Ob die Wett-Experten da ein Remis bevorzugen? Wenn ja, dann mit mehreren Toren...
31.08.10
Baumgartner Biercup 2010
Wir sind im Viertelfinale durch einen 2:1 Sieg über SK Altheim.Gespielt wird im Mai 2011.
Ein spannendes Cupmatch erlebten die 250 Zuschauer am Sportplatz von Bad Schallerbach zwischen dem SV sedda Bad Schallerbach und dem SK Altheim. Dabei ging das Team von Trainer Bela Hegedüs durch einen Elfmeter in der 5. Minute mit 1:0 in Führung. Daniel Haderer verwandelte im zweiten Anlauf den fälligen Strafstoß, nachdem Schiedsrichter Andreas Wimmer den ersten Versuch wiederholen ließ. Doch Altheim steckte nicht auf und erzielte durch Rudolf Bruckbauer praktisch mit dem Pausenpfiff den Ausgleichstreffer zum 1:1 (45.). Nach der Pause taten sich beide Mannschaften schwer. Altheim kämpfte verbissen, doch ein Tor wollte dem Team von Wolfgang Felber einfach nicht gelingen. Als viele schon mit einer Verlängerung rechneten, erzielte Daniel Haderer seinen zweiten Treffer im Spiel und sorgte somit für den 2:1-Sieg der Heimischen. Gerhard Klausmair, Sektionsleiter bei Bad Schallerbach: "Wir haben uns heute sichtlich schwer getan. Altheim hat super gespielt und tapfer gekämpft. Dass sie so gut spielen, damit haben wir eigentlich nicht gerechnet. Sie hätten auch in Führung gehen können. Es war ein richtiges Cupmatch."
08.07.10
Vorbereitung 2010
Vorbereitungsprogramm Sommer 2010
Do. 08.07.2010-19.00 Union Steinerkirchen gegen SV sedda 0:8(0:3) Fr. 16.07.2010- 17.00 SV sedda 1b gegen Donau 1b 1:2(1:0) Fr. 16.07.2010- 19.00 SV sedda gegen Union Rohrbach 1:0 Di. 20.07.2010- 19.00 SV sedda 1b gegen UFC Eferding 1b 1:5 Fr. 23.07.2010- 19.00 TSV Utzenaich gegen SV sedda 0:3 Sa.31.07.2010- 18.00 SV sedda gegen Union Katsdorf 3:1 Fr. 13.08.2010- 19.30 SV sedda gegen SV Ottensheim 5:0
09.06.10
Runde 26 - Radio OÖ-Liga
ASKÖ Donau Linz gegen SV sedda Bad Schallerbach Freitag 11.06.2010 19 Uhr.
Bad Schallerbach hätte beinah wieder einen 2-Tore-Rückstand gedreht, hängende Köpfe gibt es jedenfalls bei den Seddanern nach dem Gmunden-Match nicht. Dafür aber bei den Traunern. Die verstehen ohnedies die ganze Fußballwelt nicht mehr. Alles hat sich gegen sie verschworen, die Gegner gewinnen mit Dusel und selbst geht den Grün-Weißen überhaupt nichts auf. Was tut man in so einem Fall: Früher hat man sich an einem Abend zusammen gesetzt, hat Fuchs und Henne gespielt, a Riesen-Gaudi gehabt und die Mannschaft einmal den Sch...-Fußball vergessen lassen. So befreit hat man am darauf folgenden Spieltag aufgespielt. Ob Trainer Waldl aber Banky’s Rat befolgt? Wenn sonst – wie man sieht - nichts nützt, wäre das immerhin eine Überlegung.
nach spannender Meisterschaft setzten sich unsere Nachwuchskicker am Ende durch und errangen den Meistertitel 2009 in der U10 Oberliga! Gratulation!
15.06.09
SV sedda 1b ist MEISTER !!!
Knapp 50-jähriges "Urgestein" in der Meister-Elf
Im direkten Duell um den Meistertitel feierte die "aufgemotzte" 1b des SVSedda Bad Schallerbach - 6 Spieler vom OÖ-Liga-Kader warendabei - einen 2:1-Auswärtssieg gegen die UnionOberndorfer Gunskirchen und überholte mit dem 13. Sieg im 13. Frühjahrsspiel noch den bisherigen Tabellenführer. Im Mittelpunkt stand Schallerbachs Johann Straßl, der heuer seinen 50. Geburtstag feiert und seit 1975 rund 1.000 Kampfmannschaftsspiele bestritten hat. "Johann Straßl ist ein absolutes Vorbild in jeder Hinsicht. Er ist als Libero nach wie vor eine Mannschaftsstütze. Zudem kennt er keine Verletzungen. Einmal hat er sich jedoch das Kreuzband gerissen, aber nach drei Monaten ist er schon wieder auf dem Platz gestanden", zieht Sektionsleiter Klausmair vor dem Routinier den Hut.
08.06.09
Union Gunskirchen - SV sedda 1b 12.06.2009 18Uhr30.
Der Meister wird in der letzten Runde im direkten Duell ermittelt. Am Freitag empfängt Tabellenführer Union Oberndorfer Gunskirchen Verfolger SV Sedda Bad Schallerbach 1b.
Beide Teams stehen als Aufsteiger längst fest, wollen aber als Meister in die 1. Klasse einziehen. Die "Bad-Kicker" reisen mit einer "weißen Weste" nach Gunskirchen und konnten alle 12 Frühjahrsspiele für sich entscheiden. Auch beim 4:0-Heimsieg gegen den SV Sparkasse Aschach/Donau hatte der Tabellenzweite keine Probleme. Arnold Haderer ist vor dem Showdown bestens in Schuss und konnte mit einem Triplepack glänzen.
08.06.09
SK Donau Linz - SV sedda Bad Schallerbach 11.06.2009 18Uhr.
22.04.09
Ein "bella Einstand" für Hegedüs
Der 2:0-Heimsieg gegen die Union Raiffeisen Mondsee war natürlich ein Einstand nach Maß für Bad Schallerbachs Neo-Trainer Bela Hegedüs. ?Natürlich bin ich überglücklich, das war ein Befreiungsschlag für alle. Ich habe von der...
Und auch die Einstellung hat zu 100 Prozent gestimmt. So ist der Daniel (Haderer) bei diesem Spiel sicher an die 10 Kilometer gelaufen. Bei den letzten Spielen waren es höchstens drei?, so der neue Mann am Sedda Trainer(polster)sessel.
Mit Sicherheit einen Arbeitsausflug ins Kremstal gibt es für die Hegedüs-Elf am 1. Mai. Um 18.00 Uhr wartet dort die Kabashimannschaft auf die Badkicker. Und die Micheldorfer haben nach der 0:1 Niederlage bei Tabellenschlusslicht Rohrbach einiges gut zu machen. Wird mit Sicherheit eine sehr interessante Partie, schon alleine von der Trainerkonstellation her.
Dort der erfahrene ?Trainerfuchs? Albert Kabashi, auf der anderen Seite Bela Hegedüs mit Spiel Nummer 2 in seiner noch so jungen Radio OÖ-Liga Trainerkarriere. Dem Schallerbacher fehlen am Freitag übrigens die gesperrten Peter Knoll und Manuel Gessl.
14.04.09
Union Weisskirchen gegen SV sedda Bad Schallerbach 17.04.2009 19 Uhr,Vorspiel 1b´s 17 Uhr.
01.04.09
Sedda mittendrin im Abstiegssumpf
"Jetzt sind wir dort, wo wir auf keinen Fall hin wollten - nämlich im gnadenlosen Abstiegskampf?, meint ein zerknirschter sportlicher Leiter Gerhard Klausmair nach der 1:3 Heimniederlage der Gerstorfer-Elf gegen den SV Traun....
Und der Sedda-Gründer ist ja dafür bekannt, dass er sich von außen keinen Trainerwechsel ?auf das Auge drücken lässt?. " Außerdem lag es am Samstag nicht nur am Trainer, sondern in erster Linie an der Mannschaft. Sie hat sich in der zweiten Halbzeit einfach selbst aufgegeben, den Ernst der Lage nicht erkannt und da erwarte ich mir einfach viel mehr von diesen erfahrenen Kickern", meint dazu Gerhard Klausmair.
Jetzt kommen harte Wochen auf die Seddaboys zu. Am Samstag muss die Elf von Trainer Gerstorfer zur ebenfalls angeschlagenen Bamminger-Mannschaft nach Sattledt reisen, und da sollten unbedingt Punkte auf das Konto, denn dann kommt eine Woche später die Startruppe des SV Superfund Pasching in den Kurort und schließlich geht´s am Freitag den 17. April zu Mister Bohensky nach Weißkirchen. Wenn alles schief läuft, dann sind nach diesen drei Partien nicht recht viel mehr als die derzeitigen 16 Punkte am Konto der Schallerbacher. Und die Teams am Tabellenende, siehe Donau, sammeln fleißig Punkte. Da ist dann Mitte April so richtig Feuer am Dach des Radio OÖ Liga Traditionsklubs und dann würde wohl auch Gentlemanpräsident KR Thalermaier handeln müssen.
19.03.09
"Es wird ein harter Kampf ums Leiberl"
Sieben Siege aus acht Testspielen, 13 unterschiedliche Torschützen, ein wiedererstarkter Daniel Haderer und Rückkehrer Thomas Kessler - beim SV Sedda Bad Schallerbach scheint nach enttäuschender Hinrunde die Richtung wieder zu...
"Die Integration von Thomas Kessler verlief klarerweise ohne Aufwand, er kennt das Team und ist die Liga gewohnt. Ich setze große Hoffnungen in ihn und bin überzeugt, dass er im Frühjahr irrsinnig wichtig sein wird für uns. Zudem hat er wie Christian Heinle E24-Status und ich plane beide als fixe Bestandteile nach den Comebacks ein. Aufgrund dieser neuen Konstellation sieht sich Martin Hegedüs einem ungewohnten Konkurrenzkampf ausgesetzt und er hat sich im Winter wahnsinnig gesteigert - der unbedingte Wille ist wieder spürbar. Durch den größeren und qualitativ hochwertigeren Kader ist jetzt jede Position doppelt besetzt und ich bin in der glücklichen Lage, dass ich aus einer Vielzahl an Spielern auswählen kann. Es wird ein großer Kampf ums Leiberl", verspricht Thomas Gerstorfer.
Neben taktischen Feinheiten wurde in der Vorbereitungszeit auch intensiv an der zweitschlechtesten Defensive der Liga gebastelt. "Wir wollen im Frühjahr zielstrebiger nach vorne spielen und den Zusehern attraktiven Offensivfußball präsentieren. Die Probleme in der Defensive sind mir schon länger bewusst und natürlich haben wir auch in diesem Bereich verstärkt gearbeitet. Nichtsdestotrotz fehlt uns ab und an die Konstanz in der Abwehr und ich bin einfach kein Anhänger des destruktiven Fußballs, weshalb es zwar logischerweise unser Ziel ist, weniger Tore zu kassieren, wir aber dennoch unser Augenmerk nach vorne richten."
"Ligabomber" Daniel Haderer war in den Testspielen mit sieben Toren erfolgreichster Schütze von SV Sedda Bad Schallerbach, Bruder Arnold ist ihm mit fünf Toren dicht auf den Fersen. "Daniel fehlte es in der Hinrunde nach seiner schweren Schulterverletzung einfach an Selbstvertrauen und er agierte phasenweise sehr ängstlich. Dazu hatte das gesamte Team Probleme, weshalb die Stürmer auch schlecht aussahen. Im Winter hat er dann speziell an seiner Fitness gearbeitet und ich denke, dass er im Frühjahr wieder seine Tore erzielen wird. Der Druck wird aber groß sein, denn die Konkurrenz ist da und mit drei Stürmern werde ich sicher nicht beginnen."
Mit einem 6-Punkte-Polster auf den Abstiegsplatz startet SV Sedda Bad Schallerbach in die Rückrunde. "Sechs Punkte sind nicht viel und keinesfalls entspannend. Wir brauchen bald Punkte, um befreiter auftreten zu können. Jeder Spieler ist gefordert ab dem ersten Meisterschaftsspiel und wir müssen dem Druck standhalten. Je früher wir zu Punkten kommen, umso leichter wird es für jeden einzelnen. Außerdem müssen wir an die abschließenden drei Auswärtsspiele denken."
26.02.09
Vorbereitungsprogramm
Am Montag, dem 26. Jänner 2009, beginnt das Vorbereitungsprogramm der Kampfmannschaften des SV sedda Bad Schallerbach
Termin
Gegner
Ort
Fr., 30.1., 17.00 Uhr
SK Schärding
Wallern
Fr., 6.2., 17.00 Uhr
SK Altheim
Wallern
Fr., 13.2., 17.00 Uhr
U. Willibald
Wallern
Fr., 20.2., 17.00 Uhr
U. Gurten
Wallern
Fr., 27.2., 19.00 Uhr
SV Neumarkt
Wallern
Fr., 6.3., 17.00 Uhr
SC Marchtrenk
Wallern
Fr., 13.3., 17.00 Uhr
Andorf
Wallern oder Andorf/Schallerb.
20.3./21.3.
MEISTERSCHAFT
22.01.09
Sportlerball 31.01.2009 20 Uhr 30 im Artium !!!
Vorbereitungsprogramm Sommer 2010
Do. 08.07.2010-19.00 Union Steinerkirchen gegen SV sedda Fr. 16.07.2010- 17.00 SV sedda 1b gegen Donau 1b Fr. 16.07.2010-19.00 SV sedda gegen Union Rohrbach Di. 20.07.2010-19.00 SV sedda 1b gegen UFC Eferding 1b Fr. 23.07.2010-19.00 TSV Utzenaich gegen SV sedda Sa. 31.07.2010-18.00 SV sedda gegen Union Katsdorf Fr. 06.08.2010-17.00 Union Pettenbach 1b gegen SV sedda 1b Fr. 06.08.2010-19.00 Union Pettenbach gegen SV sedda Vorspiel 1b 17.00? Fr. 13.08.2010-SV Ottensheim 19.30(?) Vorspiel 1b 17.30?
Schallerbach will positiven Saisonabschluss
"Drei Punkte gegen ASKÖ Donau Linz, dann können wir die Herbstsaison positiv abhaken und beruhigt in die Winterpause gehen“ hofft Sedda-Coach Bela Hegedüs auf einen Sieg gegen die Linzer. Anstoß ist am Samstag um 14.30 Uhr in Wallern. Das heißt, die Badkicker müssen wieder auf Kunstrasen antreten. „Das Spiel gegen SV Foli-Pack Traun haben wir abgehakt, wir waren die bessere Mannschaft, haben einfach unsere Chancen nicht genützt. Zudem trainieren wir diese Woche ausschließlich in Wallern“ so der Trainer weiter. Hegedüs hadert derzeit auch etwas mit Glücksgöttin Fortuna, weil Patrick Hackinger in Micheldorf in der 90. Minute das Leder an die Stange der Kremstaler knallte.
Das war jetzt schon zum dritten Mal, dass die Stange oder Latte in den Schlussminuten einen Punktezuwachs verhinderte. Das Positive nach dem Match war, dass meine Spieler stinksauer über diese Niederlage waren, und sich gleich vor Ort geschworen haben, dass dann eben Donau dran glauben muss“, stellt der Coach seinen Mannen ein gutes Zeugnis aus. Außer der Niederlage kommt noch dazu, dass Manuel Gessl nach seiner gelb-roten Karte in Micheldorf am Samstag gesperrt ist. Dafür ist der Gelb/Rote vom Traunmatch, Florian Hirsch, gegen Donau wieder dabei. Apropos Hirsch, da hoffen die Schallerbacher natürlich, dass der ehemalige Bundesligaspieler auch im Frühjahr für die Thalermair-Elf aufs Feld läuft. Entscheidend wird wohl sein, ob sich Hirsch die Reisestrapazen, er und seine Freundin wohnen in der Flachau, weiterhin antut. Sollte dies nicht der Fall sein, besteht beim Team von Bela Hegedüs im Winter wohl Handlungsbedarf.
Positives gibt es von den Hadererbrüdern zu berichten. Nach genauen Untersuchungen hat sich herausgestellt, dass bei Daniel mit dem Herz alles in Ordnung ist. Der Topstürmer dürfte sich „nur“ einen langwierigen Virus eingefangen haben. Und Daniel ist Onkel geworden. Sein Bruder Arnold, er spielte in Micheldorf die letzten zehn Minuten, und dann am Samstag in der Schallerbacher 1b ist Vater eines Jungen geworden. Arnold musste beim Spiel gegen BE Wels in der 85. Minute vom Feld, denn da kam der Anruf von seiner Familie „es ist so weit“, und "da hat er sich natürlich sofort ins Auto gesetzt“ erzählt der Sedda-Coach schmunzelnd. Zuwachs also bei der Sedda Familie, vielleicht ja ein gutes Omen für Samstag. Denn da würde ein Punktezuwachs am Radio OÖ Liga Konto für einen positiven Saisonabschluss sorgen.
Manchester-Syndrom ist kein Zufall!
Da hat es doch glatt auch den Präsidenten aus seinem Sedda-Polstersessel gerissen! Mehr noch: Hans Thalermaier höchstpersönlich ging ebenso wie Obmann Ragailler in die Kabine und stimmte in die euphorischen Siegesgesänge mit ein. Es war eben kein normaler Erfolg – jenes 5:4 in Grieskirchen. Das allein schon einen Multiplikator in puncto Euphorie impliziert, weil die drei Punkte beim Lokalrivalen im Trattnachtal-Revierderby erobert worden waren. Vor allem aber, weil Bad Schallerbach ein schier aussichtsloses Match in der Nachspielzeit noch sensationell drehen konnte. Nicht zum ersten Mal! Weshalb ich behaupte, dass dieses Kunststück auch kein Zufall mehr sein kann.
Davon konnte man vielleicht noch vor drei Wochen sprechen, als ebenfalls nach Ablauf der regulären Spielzeit die Weichen von einer drohenden 1:2-Niederlage in einen 3:2-Sieg über Vöcklamarkt gestellt wurden. Nun aber drängten sich Bögl & Co. wieder ins Rampenlicht – mit einem Superfinish, welches in diesen kurzen Zeitabständen sonst nur Richard Lugner in puncto Beziehungen auszeichnet. „Mein Team hat eine enorme Moral bewiesen, und es gehörte auch etwas Glück dazu“, analysierte Trainer Hegedüs. Aber nur eine Mannschaft, die sich als Einheit präsentiert und tatsächlich an ihre Chance glaubt, kann so eine Wende noch bewerkstelligen. Vor allem aber: Die Jungs müssen auch wollen, noch einmal an ihre Grenzen gehen, sich mit allen Kräften gegen das Schicksal stemmen. Ob das jedes Team machen würde, wenn man in Grieskirchen in Minute 77 bereits 2:4 zurückliegt?
Zumal Bad Schallerbach ja wohl keine große Rolle im Titelkampf spielen wird, auch nicht unmittelbar gegen den Abstieg ankämpft, man daher vielleicht verstehen könnte, wenn man in dieser Situation einmal aufsteckt. Immerhin ging es nicht um die Krone des europäischen Fußballs wie anno 1999 beim Champions-League-Finale, als Manchester United den 2:1-Sieg über Bayern ebenfalls erst in der Nachspielzeit fixierte. Wobei es für diese signifikante Leistungssteigerung des OÖ-Liga-Tabellenfünften im Verlauf einer Partie auch eine rationale Erklärung gibt: Aus diversen Gründen waren mit Daniel Haderer, Kreindl und Kessler drei Spieler eingewechselt worden, die eigentlich zum Stammpersonal zählen. Auf jeden Fall ist die Wahrscheinlichkeit auf weitere Aufholjagden mit dem 5:4 gestiegen – weil Schallerbach nun Selbstvertrauen und mentale Stärke gefestigt hat, die Wende tatsächlich erzwingen zu können. Während so manche Konkurrenten in den Schlussminuten künftig vielleicht weiche Knie bekommen werden.
Schallerbach fährt mit breiter Brust nach Grieskirchen
Mit mindestens einem Punkt will der SV Sedda Bad Schallerbach am kommenden Freitag aus dem Trattnachtalstadion in die Wellnessgemeinde zurückkehren. „Natürlich ist der SV Pöttinger Grieskirchen eine Mannschaft mit einigen exzellenten Einzelspielern. Ein Herbert Linimair wäre wahrscheinlich für jedes Radio OÖ Liga Team eine Verstärkung. Aber wir sind das bessere Kollektiv, bei uns stimmt derzeit einfach alles, wir haben Ruhe im Verein, und das ist unser großes Plus bei diesem Derby“ ist Sedda-Coach Bela Hegedüs von einem Punktezuwachs für seinen SV Sedda bei diesem Hausruck-Derby überzeugt.
Zudem kann der Schallerbacher Trainer am Freitag um 19:00 Uhr aus dem Vollen schöpfen. Daniel Haderer wird zwar, da noch nicht ganz fit, wohl auch gegen den SV Pöttinger Grieskirchen erst einmal auf der Bank Platz nehmen. Mit dem Erfolgserlebnis der letzten Runde, dem fünften Treffer zum 5:0 Endstand gegen die inferioren Sattledter, ist aber das Selbstvertrauen schon wieder da. Und auch als Einwechselspieler kann Goleador Daniel jederzeit ein Match drehen.
Begeistert ist Hegedüs von Neuzugang Florian Hirsch und von Josef „Pepi“ Bögl. „Was die beiden derzeit leisten ist sensationell, und der Hirschi ist so und so ein Garant für gute Stimmung im Team, wir hoffen alle, dass er auch im Frühjahr für uns spielt, aber augenscheinlich gefällt es Florian ganz gut bei uns“ freut sich der Trainer über den ehemaligen Spieler von Schwanenstadt und Grödig.
Sind wir also gespannt, was am Freitag um ca. 20.45 Uhr auf der Anzeigentafel im Trattnachtalstadion steht, denn wie heißt es immer: Derbys haben ihre eigenen Gesetze, und das Hausruckderby zwischen dem SV Pöttinger Grieskirchen und dem SV Sedda Bad Schallerbach ist da keine Ausnahme.
Nach Flitterwochen halten Erfolgserlebnisse an
In der 1. Klasse Mitte-West empfing im Duell zweier Aufsteiger der SK Blau-Weiß Stadl-Paura das 1b-Team des SV Sedda Bad Schallerbach. Bei den "Bad-Kickern" war nach zwei reschen Niederlagen (1:10 Tore) Wiedergutmachung angesagt. Dabei fungierte Andreas Wilflingseder - nach seinen Flitterwochen - erneut als "Glücksbringer". Am Freitag wurde er im OÖ-Liga-Spiel gegen Vöcklamarkt nach einer Stunde eingewechselt, half mit den 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg zu verwandeln. Im 1b-Team spielte der ehemalige Kapitän der "Ersten" durch und leitete mit dem Führungstor den Auswärtssieg ein.
Von Anfang an nahmen die Gäste das Heft in die Hand. Christian Heinle zog im Mittelfeld die Fäden und verteilte geschickt die Bälle. Die Stadlinger waren zumeist mit Abwehraufgaben beschäftigt, konnten kaum ein effizientes Konterspiel aufziehen. Die unsicheren Blau-Weißen gerieten auch schon in Minute 13 in Rückstand, als Wilflingseder nach einem idealen Pass aus vollem Lauf ins lange Eck traf - 0:1. Nur fünf Minuten später - nach einem fatalen Fehler der Stadlinger Hintermannschaft - erzielte mit Horst Haidacher ein weiterer Spieler des OÖ-Liga-Kaders das 0:2. Wenig später vergab Haidacher jedoch einen "Sitzer".
Obwohl weiterhin Angriff auf Angriff in Richtung Stadlinger Tor rollte, gelang den Hausherren aus dem Nichts in der 36. Minute der Anschlusstreffer: Fatih Ulusoy konnte nach einer Flanke nur unzureichend klären und Rade Dzajic überhob Torwart Manuel Füreder per Kopf zum 1:2. Keine zwei Minuten später gelang den Blau-Weißen sogar der Ausgleich, als Bernhard Altenhofer eine Freistoßflanke von Kapitän Markus Zinhobl mit einem Kopfball zum 2:2 verwertete. Kurz vor der Pause war es dann der überragende Heinle, der die Schallerbacher wieder in Führung brachte. Auch im zweiten Durchgang kamen die Stadlinger aufgrund zahlreicher Fehlpässe und auch technischer Fehler kaum ins Spiel. Lediglich Stadler konnte in der Offensive Akzente setzen. In der 56. Minute war es wieder Haidacher, der mit dem 2:4 für die vermeintliche Entscheidung sorgte. Die Gastgeber waren meist nur durch Standards gefährlich. So auch in Minute 67: Einen Stadler-Freistoß aus rund 25 Metern konnte Goalie Füreder nicht festhalten und der kurz zuvor eingewechselte Rene Fellsner staubte zum 3:4 ab. In der 81. Minute dann die endgültige Entscheidung. Torhüter Richard Knabl verfehlt im Duell mit dem heranstürmenden Jürgen Roithmeier den Ball, brachte dabei den Gegenspieler zu Fall - Schiedsrichter Ullmann entschied auf Elfmeter. Diesen verwertete der 50-jährige Johann Strassl zum 3:5. Die Stadlinger gaben aber nicht auf, hatten bei einem Stangenschuss von Stadler jedoch Pech. Die spielstarke und gut kombinierende Schallerbacher 1b feierte am Ende einen hochverdienten Auswärtssieg und schob sich vorerst auf Rang 6 vor.